P. Anselm wurde 85

Eben erst 80 - von der damals sensationell  eingespielten CD der Altstephaner sind nur noch wenige Exemplare da - und schon wieder ein großes Fest zu Ehren des „Maestro“:
„Mein Großvater hat mit 90 Jahren noch Holz gehackt!“ Mit dieser launigen Vorankündigung in seiner Dankesrede baute der Jubilar schon mal vor, dass auch in fünf Jahren, wenn’s nach ihm geht, mit einem großen Event zu rechnen sei. Groß war jedenfalls auch diesmal der Andrang von ehemaligen Schülerinnen und Schülern, Kollegen, Bekannten und Verwandten, die P. Anselm zu seinem 85 Geburtstag die Ehre gaben, wiederum ganz „geheim“ verständigt – Musik verbindet eben.
P. Augustin hatte für das Fest Chor, Orchester und Solisten aus den Reihen der Altstephaner*innen bis aus der Schweiz und den östlichen Bundesländern herbeigezaubert. Nach nur zwei intensiven Proben gaben die Getreuen unter seiner Leitung nicht nur dem Festgottesdienst mit einer brillanten Orchestermesse von Valentin  Rathgeber,  einer Telemann-Suite für zwei Hörner und „Mit bestem Weizen“ „eines bekannten zeitgenössischen schwäbischen Komponisten“ einen feierlichen Rahmen. *) 

Chor und Orchester beim Gottesdienst
Chor und Orchester beim Gottesdienst
Abt Theodor gratuliert dem Jubilar 
Kurzweil auch beim Jüngsten: Forschungen am leeren Glas
Abt Theodor gratuliert dem Jubilar
Chor und Orchester beim Gottesdienst
Abt Theodor gratuliert dem Jubilar 
Kurzweil auch beim Jüngsten: Forschungen am leeren Glas
Kurzweil auch beim Jüngsten: Forschungen am leeren Glas
Chor und Orchester beim Gottesdienst
Abt Theodor gratuliert dem Jubilar 
Kurzweil auch beim Jüngsten: Forschungen am leeren Glas


Mit einem kleinen Konzert von fünf fröhlichen Hörnern, einem blitzsauberen Oboentrio und mit Liszt und Schumann für Piano (bezaubernd vorgetragen von Valentina Reisch) ging es in bester Stimmung und dankbarer Erinnerung im großen Speisesaal des Seminars weiter. 


Ein heiteres Fest, bei dem es dem Jubilar insbesondre durch launige Anspielungen auf seinerzeit „unerhörte Neuerungen“ in der Schulmusik - zumal bei St. Stephan – gelang, seine überaus zahlreichen Gäste zu herzhaftem Lachen anzuregen, ehe dann dem ebenso herzhaften Mittagsimbiss zugesprochen werden konnte. – So mancher versprach, in fünf Jahren jedenfalls Holz und Beil für P. Anselm mitbringen zu wollen. Die Musiker werden dann wohl wenn nicht eine Nussknacker-, so doch sicher eine Holzhacker-Suite aus dem Hut zaubern.


*) Die Orgel teilten sich Stefan Schuster und Stephan Kremer. Von letzterem kann hier demnächst seine wiederum unverwechselbare „Rausschmeißer-Improvisation“ als Video-Clip verfolgt werden.