Aktivitäten

Ein Benediktiner lebt in der von ihm gewählten Gemeinschaft für sein ganzes Leben und trägt deren alltägliche Dienste und Aufgaben mit.

Bete
Erste Aufgabe ist das gemeinsame öffentliche Tagzeitengebet, das viermal in der Abteikirche gefeiert wird. Diesem Gebet können sich jederzeit Gäste anschließen. Die Anliegen der ganzen Welt werden in Lopreis und Fürbitte vor Gott getragen.

Lies
Das persönliche Gebet und eine Zeit für die tägliche Lesung und Meditation der Hl. Schrift muss sich jeder Benediktiner in seinem Tageslauf selbst frei halten. Die gemeinsame Tagesordnung eröffnet dafür Freiräume. In der persönlichen Begegnung mit Gott wird das gemeinsame Beten eingeübt und eine Haltung der beständigen Gottsuche gepflegt.

Arbeite
Jede Benediktinerabtei ist wirtschaftlich selbstständig und lebt vom Ertrag der Arbeit ihrer Mitbrüder.
Grundsätzlich können bei uns in St. Stephan alle Tätigkeiten - auch außerhalb des Klosters - ausgeübt werden, die mit dem gemeinsamen Leben und dem Gebetsdienst vor Ort vereinbar sind.
In unserem Kloster liegt seit der Gründung der Schwerpunkt der Arbeit vieler Mitbrüder im Lehramt am Gymnasium bei St. Stephan und als Erzieher im Tagesinternat.

Weitere Mitbrüder arbeiten innerhalb der Gemeinschaft als Leiter des Gästehauses, als Krankenpfleger für Mitbrüder, als Sakristan in der Klosterkirche, als Pförtner.

Daneben gibt es viele Aufgaben für die Gemeinschaft, die von den Mitbrüdern zusätzlich geleistet werden (z. B. Finanzverwaltung, Betreuung der Gäste und der Gemeinschaftsräume des Klosters, der Bibliothek, des Klosterarchivs, die musikalische Gestaltung der verschiedenen Gottesdienste und Feiern der Gemeinschaft, organisatorische Vorbereitung der Gottesdienste, Auswahl der Tischlesung).

Alle Mitbrüder, die zum Priester oder Diakon geweiht sind, wirken in der außerordentlichen Seelsorge in verschiedenen Bereichen. Wir begleiten in der Schulpastoral Eltern, Lehrer und Schüler an Knotenpunkten ihres Lebens oder in Krisensituationen.
Wir feiern mit Gemeinschaften von Ordensschwestern, in Gefängnissen, Krankenhäusern und Altenheimen die Eucharistie. Wir stehen für die Spendung des Sakramentes der Versöhnung, geistliche Begleitung und Lebensberatung zur Verfügung.
Wir wirken in der Cityseelsorge und sind offen für ökumenische Kontakte zu den Mitchristen anderer Kirchen und mit den Gläubigen der Weltreligionen in unserer Stadt.